Imagen de: De dónde viene la palabra «techno»
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Woher kommt das Wort „Techno“?

Heute sagen wir „Techno“, ohne nachzudenken, aber der Name hat eine kuriose Geschichte. Erfunden hat ihn weder ein Label noch ein Journalist mit gutem Riecher: Er kam aus einem Zukunftsbuch, ging über eine Band aus Detroit und taufte schließlich dank einer britischen Compilation ein ganzes Genre.

Vor Techno: „Technopop“

Die Wurzel ist offensichtlich: Techno kommt von Technologie, vom griechischen téchne, Kunst oder Handwerk. Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger sprach man schon von Technopop für elektronische Musik mit Synthesizern, etwa von Kraftwerk aus Düsseldorf oder Yellow Magic Orchestra aus Japan.

Das war aber noch nicht der Techno, den wir kennen. Es war Pop aus Maschinen. Was fehlte, kam aus Detroit.

Das Buch, das alles veränderte

Anfang der Achtziger las ein junger Mann aus der Detroiter Peripherie namens Juan Atkins Die dritte Welle des US-Futurologen Alvin Toffler. Das Buch beschrieb eine Gesellschaft, die das Industriezeitalter hinter sich lässt und ins Informationszeitalter eintritt, und benutzte einen Ausdruck, der hängen blieb: die techno rebels, Menschen, die mit Technik die Regeln ändern.

Atkins lebte in dem perfekten Beispiel für diesen Übergang: Detroit, die Autostadt, leerte sich, während die Fabriken schlossen. Die Idee von Rebellen, die mit Maschinen Zukunft machen, passte zu der Musik, die er gerade schuf.

Cybotron und „Techno City“

Mit seiner Band Cybotron veröffentlichte Atkins zusammen mit Rick Davis 1984 einen Track namens Techno City. Das Wort stand schon im Titel, als Name einer erfundenen Stadt aus Technologie. Atkins begann, damit seine eigene Musik zu beschreiben, und seine Freunde Derrick May und Kevin Saunderson, die anderen beiden der Belleville Three, taten es ihm nach.

Die Compilation, die dem Genre den Namen gab

Der entscheidende Schritt kam 1988. Der Brite Neil Rushton stellte eine Compilation mit der neuen Musik aus Detroit für den britischen Markt zusammen. Andere Namen waren im Gespräch, aber die Platte erschien als Techno! The New Dance Sound of Detroit.

Ein Volltreffer. Bis dahin steckten viele in Europa diese Musik in dieselbe Schublade wie Chicago House. Die Compilation machte klar, dass es etwas Eigenes war, mit eigenem Namen, und das Wort verbreitete sich in kürzester Zeit in britischen und europäischen Clubs.

Von Detroit nach Berlin (und überall hin)

Danach wurde „Techno“ zum Sammelbegriff. In Deutschland, vor allem nach dem Mauerfall, nannte man fast jede wuchtige elektronische Tanzmusik so, von den Partys in Berlin bis zu den großen Raves der Neunziger. Diese Weite erklärt, warum bis heute gestritten wird, was Techno ist und was nicht. Wie Berlin den Sound übernahm, erzählt Techno in Berlin.

Heute hat Techno Dutzende Stile, von Hypnotic bis Schranz, aber alle haben denselben Ursprung.

Warum der Name zählt

Diese Musik „Techno“ zu nennen, war nicht nur Marketing. Der Name fasst ihre Philosophie zusammen: Musik aus Technik, ohne Angst, künstlich zu klingen, gedacht für eine Zukunft, die sich ihre Erfinder in einer Stadt in der Krise vorstellten. Deshalb klingt Techno nach Maschinen, Wiederholung und Zukunft.

Häufige Fragen

Was bedeutet das Wort Techno?

Es kommt von „Technologie“. Der Begriff wurde in den Achtzigern in Detroit populär, für Tanzmusik aus Synthesizern und Drumcomputern.

Wer hat den Namen Techno erfunden?

Juan Atkins, inspiriert von den techno rebels aus Alvin Tofflers Buch Die dritte Welle. Er benutzte ihn 1984 im Cybotron-Track Techno City.

Seit wann heißt das Genre Techno?

Der Name setzte sich 1988 mit der Compilation Techno! The New Dance Sound of Detroit durch, die in Großbritannien erschien.

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